Lock In·Datenschutz Anmelden

Datenschutz bei Lock In

Wer ist verantwortlich?

DolyVision, erreichbar unter lytuando@outlook.de. Lock In läuft auf einem gemieteten Server bei "etzner Online GmbH in Deutschland und ist über eine öffentliche Internet-Adresse erreichbar. Wer die Adresse kennt, sieht die Anmeldeseite – ein Konto bekommt nur, wer eingeladen wird, und hinein kommt nur, wer den Anmeldenamen und das Passwort dazu hat. Eltern können sich mit ihrem Wiederherstellungs-Code selbst ein neues Passwort setzen; dabei werden alle anderen Anmeldungen des Kontos beendet.

Was speichert Lock In?

  • Konto: Anmeldename und ein verschlüsselter Abdruck des Passworts. Das Passwort selbst wird nie gespeichert.
  • Lernprofil des Kindes: Klasse, Schulform, Bundesland, Noten und Hinweise, die die Eltern eintragen.
  • Hefte: die Fotos, die das Kind aufnimmt, und der daraus gelesene Text.
  • Gespräche: die Fragen des Kindes, die Antworten und Rückmeldungen der KI und Lösungen.
  • Lernstand: welche Aufgaben richtig oder falsch waren, wann und wie lange gelernt wurde.
  • Hintergrundbilder, die das Kind hochlädt.
  • Verbrauch: wie viel die KI gekostet hat, in Cent.
  • Hinweise an die Eltern: nur die Art (ernste Sorge oder gesperrte Frage), das Datum und die Anzahl – nie der Inhalt.
  • Anmeldungen: welche Geräte gerade angemeldet sind, offene Einladungslinks und der Wiederherstellungs-Code des Eltern-Kontos – die beiden Letzteren nur als unlesbarer Abdruck.
  • Die Einwilligung selbst: Zeitpunkt und Fassung des Hinweises, dem zugestimmt wurde.
  • Rückmeldungen: was Eltern oder Kinder über den Knopf „Rückmeldung“ schreiben, mit der Art der Seite; Daumen hoch oder runter an Erklärungen – und nur, wenn es dabei angekreuzt wird, eine Kopie der bewerteten Erklärung; die Antworten der Eltern auf eine kurze Umfrage und wann sie beantwortet oder abgelehnt wurde. Außerdem zählt Lock In je Woche, wie oft welche Funktion benutzt wurde – ohne Bezug zu einer Person.

Was geht an Google?

Für jede Frage gehen das Foto oder der getippte Text, der daraus gelesene Heftinhalt, die Frage des Kindes und Angaben aus dem Lernprofil (Klasse, Schulform, Bundesland, Ansprache und daraus das etwaige Alter, Noten und Ihre Hinweise) an die Google-Gemini-API. Der Anmeldename des Kindes wird nicht mitgeschickt. Was das Kind selbst tippt oder fotografiert, geht dagegen so, wie es eingegeben wurde – steht ein Name im Heft oder in der Frage, geht er mit. Google nutzt diese Eingaben für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum nach eigenen Bedingungen nicht zum Trainieren seiner Modelle, protokolliert sie aber zur Erkennung von Missbrauch.

Wichtig zu wissen

Die Nutzungsbedingungen der Gemini-API sind nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gedacht. Der Betreiber nutzt den Dienst trotzdem, auf eigene Verantwortung. Es kann darum geschehen, dass Google den Zugang sperrt und Lock In vorübergehend keine Aufgaben mehr stellen kann.

Wer sieht was?

  • Das Kind sieht nur seine eigenen Hefte, Gespräche und Themen.
  • Die Eltern sehen in der App den Lernstand ihres Kindes, die Lernzeit, das Profil und die Hinweise – nicht die Fragen, Antworten oder Gespräche. Laden sie die Daten ihres Kindes als Datei herunter, sind die Gespräche und seine Daumen an Erklärungen darin enthalten – nicht aber, was das Kind über den Knopf „Rückmeldung“ schreibt.
  • Der Verwalter der Installation sieht je Familie den Namen, die Anmeldenamen der Eltern-Konten, die Anzahl der Kinder, das Budget und den Verbrauch – keinen Lernstand und keine Hinweise. Rückmeldungen sieht er ohne Namen und ohne Familie: nur, ob sie von Eltern oder einem Kind kommen, das Datum und die Art der Seite. Lerninhalte sieht er nur in einem Fall: eine Erklärung, die ein Kind beim Daumen runter ausdrücklich mitschickt.
  • Als Betreiber des Servers hat DolyVision technisch Zugriff auf alle Dateien, auch auf Fotos und Gespräche. In der App sieht er sie nicht, auf dem Server könnte er sie öffnen.
  • Der Anbieter des Servers ("etzner Online GmbH) kann technisch auf die Festplatte zugreifen. Die laufende Datenbank ist dort nicht verschlüsselt; die täglichen Sicherungskopien sind es.

Wie lange bleibt was?

  • Gespräche: sechs Monate, danach werden sie gelöscht.
  • Rückmeldungen, Daumen und Umfrage-Antworten: sechs Monate, danach werden sie gelöscht. Die Wochenzahlen zur Nutzung bleiben; sie gehören zu niemandem.
  • Heftfotos: sechs Monate, danach werden sie von der Platte gelöscht. Der gelesene Text des Hefts bleibt, damit ein altes Thema weiter zum Wiederholen taugt.
  • Lernstand, Themen, Profil und die Hinweise an die Eltern: bis jemand sie löscht.
  • Sicherungskopien: höchstens 30 Tage. Die tägliche Sicherung enthält die Datenbank, die Heftfotos, die Fotos aus Klassenarbeiten und die Hintergrundbilder und ist verschlüsselt. Vor Aktualisierungen, die den Aufbau der Datenbank ändern, entsteht zusätzlich eine unverschlüsselte Kopie der Datenbank auf demselben Server. Gelöschte Daten können also bis zu 30 Tage in einer Sicherungskopie stehen.

Was können Eltern tun?

  • Alle Daten ihres Kindes als Datei herunterladen.
  • Ihr Kind samt allen Daten löschen – sofort und endgültig. Erhalten bleiben nur die Verbrauchszahlen der KI (Zeitpunkt, Rechenzeichen, Cent) ohne jeden Inhalt, damit die Monatsabrechnung der Installation stimmt.
  • Die Einwilligung widerrufen: dann wird die ganze Familie gelöscht. Dafür genügt eine Nachricht an lytuando@outlook.de.

Keine Werbung, keine Weitergabe.

Die Daten werden niemandem verkauft und an niemanden weitergegeben – außer an Google zur Verarbeitung der Fragen.

Fassung vom 17. September 2026